Gesamtverzeichnis

 

 NS-Konzentrationslager / Gedenkstätten

3-938690-01-1

Mai 2005

ISBN 3-938690-01-1
375 Seiten
Preis: 19,00 Euro

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Petra Fank / Stefan Hördler (Hrsg.)

Der Nationalsozialismus im Spiegel des
öffentlichen Gedächtnisses

Formen der Aufarbeitung und des Gedenkens

Für Sigrid Jacobeit

Die Festschrift für Prof. Dr. Sigrid Jacobeit enthält Beiträge renommierter Personen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Drei Kategorien prägen die inhaltliche Gliederung des Bandes: Gesichtspunkte der historischen Aufarbeitung, Betrachtungen zur Gedenkkultur und das Resümee einer mehr als zwölfjährigen Leitung der Gedenkstätte Ravensbrück.
Über mannigfaltige Fachdisziplinen erstreckt sich das Spektrum der Beiträge. Mit den komplexen Begriffen der Gedächtnislandschaften und Erinnerungskultur wird ein wichtiges Feld der gegenwärtigen Debatten angesprochen sowie ein Diskurs um die Zukunft der Gedenkorte angeregt.

Mit Beiträgen von Linde Apel, Klaus Bästlein, Wolfgang Benz, Judith Buber Agassi, Andreas Ehresmann, Stefanie Endlich, Simone Erpel, Insa Eschebach, Kristin-Susanne Häselhoff, Stefan Hördler, Constanze Jaiser, Wolfgang Kaschuba, Sabine Kittel, Gabriele Knapp, Johanna Kootz, Angelika Krüger-Leißner, Werner Künzel, Annette Leo, Günter Morsch, Otto Nübel, Christina Reinhold-Häbich, Romani Rose, Bärbel Schindler-Saefkow, Jörg Skriebeleit, Johannes Tuchel, Loretta Walz, Johanna Wanka und Martina Weyrauch.

3-936411-93-X

April 2005

ISBN 3-936411-93-X
234 Seiten
Preis: 19,00 Euro

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Günter Morsch (Hrsg.)

Mord und Massenmord im Konzentrationslager Sachsenhausen 1936–1945

Schriftenreihe
der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Band 13

Der zweisprachige (deutsch/englisch) Katalog enthält alle Texte und viele Exponatabbildungen der gleichnamigen Ausstellung, die am 17. April 2005 anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers gemeinsam mit dem neu gestalteten zentralen Gedenkort "Station Z" eröffnet wird. Die dargestellten Mord- und Massenmordaktionen berücksichtigen die Verbrechen gegen Häftlinge des Konzentrationslagers, aber auch die Morde an Menschen, die vorwiegend von Dienststellen des Reichssicherheitshauptamtes bzw. der Berliner Gestapo nur zum Zwecke ihrer Exekution nach Sachsenhausen verschleppt worden sind.

3-936411-75-1

April 2005

ISBN 3-936411-75-1
728 Seiten
Preis: 36,00 Euro

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Gedenkbuch für die Opfer des
Konzentrationslagers Ravensbrück 1939–1945


Herausgegeben von der
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Wissenschaftliche Leitung:
Bärbel Schindler-Saefkow
unter Mitarbeit von Monika Schnell

60 Jahre nach der Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück erscheint das Gedenkbuch mit den Namen von 13 161 Frauen, Männern und Kindern, die als Häftlinge nach Ravensbrück verschleppt wurden und dort bei Vernichtungsaktionen ermordet worden sind oder an Hunger, Kälte, Erschöpfung und auf Todestransporten starben.
Viele seit der Befreiung unbekannt gebliebene Schicksale konnten aufgeklärt werden. An dem Projekt Gedenkbuch Ravensbrück wurde über viele Jahre weltweit gearbeitet.

3-936411-75-1

April 2005

ISBN 3-936411-61-1
240 und 112 Seiten,
Hör-CD
Preis: 24,00 Euro

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Constanze Jaiser / Jacob David Pampuch (Hrsg.)

Europa im Kampf 1939–1944.

Internationale Poesie
aus dem Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück

2 Bände im Schuber
(Faksimile, Begleitband und Hör-CD mit Stimmen von Überlebenden)

Mit dem Nachdruck einer in den Jahren 1943/44 heimlich im Konzentrationslager Ravensbrück entstandenen Sammlung von Gedichten und Liedern liegt ein historisches Zeugnis von einzigartiger Konzeption und Aufmachung vor. Im Original mit Tusche geschrieben und mit Illustrationen versehen, enthält es Texte von Frauen aus elf Nationen. Die von den beiden Tschechinnen Vlasta Kladivová und Vera Hozáková als Buch angelegte Sammlung "Europa u boji 1939–1944" bietet die einmalige Gelegenheit, einen Querschnitt lyrischer Selbstäußerungen aus einem Konzentrationslager, ausgewählt von den Betroffenen selbst, vorzustellen.
Auf der Hör-CD werden die Gedichte von Überlebenden in ihrer Muttersprache vorgetragen. Der Begleitband enthält Nachdichtungen namhafter Autorinnen. Darüber hinaus informiert er über die Entstehung von Handschrift und Hör-CD, über die Dichterinnen und Sprecherinnen und liefert zum Verständnis jedes Gedichtes wichtige Hintergründe.

Europa im Kampf
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3-936411-71-9

April 2005

ISBN 3-936411-71-9
240 Seiten
Preis: 17,00 Euro

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Saul Oren-Hornfeld

Wie brennend Feuer

Ein Opfer medizinischer Experimente im Konzentrationslager Sachsenhausen erzählt

Saul Hornfeld war 14 Jahre alt, als er und sein Bruder von der SS nach Auschwitz verschleppt wurden. Dort, an der berüchtigten Rampe, selektierte der Arzt Dr. Arnold Dohmen eine Gruppe jüdischer Jungen und ließ sie ins Konzentrationslager Sachsenhausen bringen. Er nutzte sie als Versuchsobjekte für seine Hepatitisforschung und infizierte sie mit Bakterien. An zwei Kindern, auch an Saul Hornfeld, nahm er eine lebensgefährliche Leberpunktion vor. Durch die Hilfe von Mithäftlingen und getragen von seinem tiefen Glauben überlebte Saul Hornfeld (später: Oren). In Frankreich lernte er die Freude am Leben wieder, doch erst als Erwachsener in Israel fand er seine Wurzeln.

ÜberLebens-
zeugnisse


Band 1

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3-936411-70-0

April 2005

ISBN 3-936411-70-0
120 Seiten
Preis: 16,00 Euro

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Batsheva Dagan

Gesegnet sei die Phantasie – verflucht sei sie!

Erinnerungen von "Dort"

Batsheva Dagans Gedichte sind eine Erinnerung an ihre Erlebnisse als junges Mädchen im Konzentrationslager. Auch wenn sich Poesie und KZ auszuschließen scheinen, so haben Verfolgte gerade während der Haft lyrische Zeugnisse verfasst, weil sie die Schrecken des Erlebten in dieser besonderen Form ausdrücken wollten.
In einer bildreichen, direkten Sprache, die auch für Jugendliche verständlich ist, gibt die Autorin im Rückblick Antworten auf die Frage, was es bedeutete, unter den Bedingungen von Verfolgung und Konzentrationslager zu leben. Die Illustrationen von Yaakov Gutermann begleiten ihre Schilderungen, sodass in der sehr persönlichen Zwiesprache von Gedicht und Bild zugänglich wird, worin das Ungeheuerliche des Holocaust bestand.

ÜberLebens-
zeugnisse


Band 2

3-936411-92-1

April 2005

ISBN 3-936411-92-1
260 Seiten
Preis: 18,00 Euro

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Simone Erpel

Zwischen Vernichtung und Befreiung

Das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück in der letzten Kriegsphase

In der letzten Kriegsphase ermordete die SS im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück Tausende von inhaftierten Frauen, während sie andererseits auf Befehl des Reichsführers SS Heinrich Himmler eine große Zahl Häftlinge im Frühjahr 1945 freigab. Diese Widersprüchlichkeit ist der Ausgangspunkt der vorliegenden Studie, die die Systematik des Auflösungsprozesses des Frauen-KZ untersucht. Im Zentrum steht die Frage, wie es dazu kam, dass angesichts der sich deutlich abzeichnenden Kriegsniederlage die SS Massenverbrechen verübte und zugleich Häftlinge an das Internationale und Schwedische Rote Kreuz freigab.

3-93-6411-69-7

April 2005

ISBN 3-93-6411-69-7
144 Seiten
Preis: 18,00 Euro

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Muster des Erinnerns
Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in einer Tarnfabrik von Bosch

Herausgegeben von Ewa Czerwiakowski und Angela Martin
im Auftrag der Berliner Geschichtswerkstatt e. V.

Vorwort von Ise Bosch

Im KZ-Außenlager auf dem Gelände des Dreilinden-Werks von Bosch in Kleinmachnow bei Berlin mussten etwa 750 Polinnen vom Sommer 1944 bis April 1945 Flugmotorenteile für die deutsche Luftwaffe produzieren. Die Erinnerungen von 33 Überlebenden stehen im Zentrum dieses Buches. Ewa Czerwiakowski untersucht in einem Essay die Erinnerungsmuster der polnischen Frauen, Angela Martin zeichnet anhand ihrer Spurensuche in den Archiven die Geschichte der „Schattenfabrik“ in Kleinmachnow nach und Rudolf Mach befasst sich mit dem Gedächtnis dieses Ortes zwischen Verdrängen und Geschichtsaufarbeitung.

3-936411-92-1

April 2005

ISBN 3-936411-95-6
120 Seiten
Preis: 16,00 Euro

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Menachem Kallus

Als Junge im KZ Ravensbrück

Menachem Kallus erzählt die autobiografische Geschichte eines aus den Niederlanden verschleppten jüdischen Jungen, der nach dem Überfall der Wehrmacht auf die Niederlande seinen Lebensweg durch deutsche Konzentrationslager antreten muss. Zusammen mit seiner Mutter wird er in das Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück deportiert. Als Kind lernt er, sich in der Lagerwelt der Erwachsenen zu behaupten. Er berichtet vom Alltag in Ravensbrück und Sachsenhausen, von den Sorgen und der ständigen Todesangst, bis nach der Evakuierung im Frühjahr 1945 der Tag der Befreiung naht.

3-936411-53-0

2004

ISBN 3-936411-53-0
275 Seiten
Preis: 18,– Euro

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Wolfgang Benz / Barbara Distel (Hrsg.)

Terror im Westen

Nationalsozialistische Lager in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg 1940–1945

Terror gegen die Zivilbevölkerung gehörte in elementarer Weise zur Technik der deutschen Besatzungspolitik in den Niederlanden, in Belgien und in Luxemburg. Er diente dazu, jede Regung von Widerstand zu unterdrücken und sämtliche Ressourcen der Länder auszubeuten. Für die dort lebenden Juden bedeutete die Besatzung Verfolgung und Deportation zum Völkermord. Der vorliegende Band gibt einen Überblick über Lager, die die Nationalsozialisten in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg einrichteten.

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945


Band 5

Rüstung unter Tage

2004

ISBN 3-936411-02-6
328 Seiten
Preis: 19,– Euro

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Björn Kooger

Rüstung unter Tage
Die Untertageverlagerung von Rüstungsbetrieben und der Einsatz von KZ-Häftlingen in Beendorf und Morsleben

1944 wurden zwei Rüstungsbetriebe der Berliner Luftfahrtindustrie in die Salzschächte bei Beendorf und Morsleben verlegt. Für die Verlagerungsvorhaben wurden zwei Außenkommandos des KZ Neuengamme errichtet: im März 1944 ein Männerlager mit 800 "Bau-Häftlingen" und im August ein Frauenlager mit über 2000 Häftlingen für die Produktion. Die Studie zum KZ-Außenlager Beendorf beschäftigt sich mit der Geschichte der Untertageprojekte sowie der Genese des Häftlingseinsatzes, sie beschreibt die Interessenlage der beteiligten Ministerien, Behörden und Sonderinstanzen und fragt nach den Rückwirkungen dieser besonderen Form des Rüstungseinsatzes auf die Existenzbedingungen der Häftlinge.

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945


Band 4

Hier war das ganze Europa

April 2004

ISBN 3-936411-43-3
271 Seiten,
zahlreiche Abbildungen
Preis: 16,– Euro

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"Hier war das ganze Europa"
Überlebende der Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen in der europäischen Nachkriegspolitik

Herausgegeben von Günter Morsch, Agnes Ohm und Sylvia de Pasquale

Katalog zur Ausstellung "Hier war das ganze Europa" der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten (Sachsenhausen/Oranienburg, Oktober 2003 bis Juli 2004)

"Hier war das ganze Europa". Mit diesem Satz beschrieb der polnische Schriftsteller und ehemalige Sachsenhausen-Häftling Andrzej Szczypiorski am 50. Jahrestag der Befreiung 1995 die europäische Zwangsgemeinschaft nicht nur im KZ Sachsenhausen. Viele der befreiten Häftlinge haben nach 1945 die Politik in ihren Heimatländern mitgestaltet und zum Teil bedeutende politische Ämter bekleidet. Die von der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten erarbeitete Sonderausstellung rückt die Lebenswege von 24 ehemaligen Häftlingen der Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück und ihr politisches Wirken nach 1945 in den Kontext der unterschiedlichen europäischen Erinnerungskulturen.

Das Buch dokumentiert die Ausstellung mit mehr als
100 Abbildungen, z. T. in Farbe.

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Instrumentarium der Macht

2003

ISBN 3-936411-36-0
277 Seiten,
Preis: 19,– Euro

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Wolfgang Benz / Barbara Distel (Hrsg.)

Instrumentarium der Macht
Frühe Konzentrationslager 1933–1937

Der dritte Band exemplarischer Studien über frühe Konzentrationslager enthält neben einem Überblick zur Organisationsgeschichte 14 Monographien mit regionalen Schwerpunkten in Pommern und Schlesien. Dargestellt werden wichtige Lager im Westen (u. a. Osthofen, Porz bei Köln) und weniger bekannte KZ wie der Wasserturm am Prenzlauer Berg in Berlin, Bad Sulza in Thüringen und Benninghausen in Westfalen. Die Studien verstehen sich als Bausteine zur Gesamtgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.

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Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 3

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Frauenstimmen

2003

ISBN 3-936411-30-1
303 Seiten,
zahlreiche Abbildungen
Preis: 19,– Euro

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Gabriele Knapp

Frauenstimmen
Musikerinnen erinnern an Ravensbrück

Für viele Frauen, die zwischen 1939 und 1945 im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert waren, stellte Musik eine unentbehrliche Überlebenshilfe dar. "Frauenstimmen" lässt sieben von ihnen in ausführlichen Lebensbildern zu Wort kommen. Weitere einhundertvierzig Kurzbiografien von professionellen und Laienmusikerinnen aus zahlreichen europäischen Ländern geben einen umfassenden Eindruck von den musikalischen Aktivitäten der Häftlingsfrauen, darüber hinaus aber auch von den verzweifelten Überlebenskämpfen unter den Gewaltverhältnissen des Konzentrationslagers.

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Jüdische Frauen im Konzentrationslager Ravensbrück

2003

ISBN 3-936411-03-4
422 Seiten
Preis: 21,– Euro

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Linde Apel

Jüdische Frauen im
Konzentrationslager Ravensbrück
1939–1945


Sie sind bisher von der Forschung weitgehend unbeachtet geblieben: jüdische Frauen, die in den Jahren 1939 bis 1945 im Konzentrationslager Ravensbrück inhaftiert waren. Linde Apel fragt nach ihren Haftbedingungen, dem System der Zwangsarbeit und den Formen ihres gewaltsamen Sterbens.
Die Untersuchung, die auf neu erhobenen ebenso wie auf vorliegenden und erstmals ausgewerteten mündlichen und schriftlichen Selbstzeugnissen jüdischer und nichtjüdischer Frauen sowie auf Gestapo-Akten und KZ-Dokumenten basiert, leistet einen Beitrag zur Konzentrationslagerforschung und zur Geschichte des Holocaust.
Linde Apel, geb. 1963, studierte Politische Wissenschaften an der Freien Universität Berlin. Sie leitet derzeit die "Werkstatt der Erinnerung" in der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg.

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Herrschaft und Gewalt

2002

ISBN 3-932482-82-4
294 Seiten
Preis: 19,– Euro

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Wolfgang Benz / Barbara Distel (Hrsg.)

Herrschaft und Gewalt
Frühe Konzentrationslager 1933–1939

Zwischen dem „Terror ohne System“ der frühen Konzentrationslager in der Zeit der nationalsozialistischen Machtübernahme und der Systematisierung der Gewalt in der Phase der Stabilisierung des Regimes gab es im Übergang zur endgültigen Lagertopographie eine Reihe von Haftstätten der mittleren Periode, die das Bindeglied zwischen
den frühen KZ und der späteren Organisation der
25 Haupt- und rund 1200 Nebenlager bildeten.
Diese Konzentrationslager aus der Zeit des Machterhalts und der Konsolidierung der NS-Herrschaft stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Darstellungen und Analysen.

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Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 2

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Verfolgung, Terror und Widerstand in Sachsen-Anhalt ...

2002

ISBN 3-932482-81-6
160 Seiten
Preis: 14,– Euro

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Miteinander e.V. –
Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt

Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin (Hrsg.)

Verfolgung, Terror und Widerstand in Sachsen-Anhalt
1933–1945

Ein Wegweiser für Gedenkstättenbesuche

Der Band versteht sich als Leitfaden zur Vor- und Nachbereitung von Gedenkstättenbesuchen in Sachsen-Anhalt. Angesprochen sind Mittler der politischen Bildung, darüber hinaus alle interessierten Bürger des Landes. Historiker und Pädagogen zeigen in Zusammenarbeit mit Gedenkstättenmitarbeitern Wege und Möglichkeiten, durch Besuche von Stätten nationalsozialistischer Willkür demokratisches Selbstverständnis zu entwickeln.

>>> Aus dem Inhalt

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Ich sah den Namen Bosch

2002

ISBN 3-932482-79-4
320 Seiten, zahlr. Abb.
In deutscher und
polnischer Sprache
Preis: 17,– Euro

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Angela Martin

"Ich sah den Namen Bosch"
Polnische Frauen als KZ-Häftlinge in der
Dreilinden Maschinenbau GmbH

Herausgegeben von der Berliner Geschichtswerkstatt

Im Herbst 1944 erreichten zwei Transporte mit jeweils 400 polnischen Frauen aus dem KZ Ravensbrück den Berliner Prominentenvorort Kleinmachnow. Die Frauen wurden zur Zwangsarbeit in der Dreilinden Maschinenbau GmbH, einer Tochtergesellschaft des Bosch-Konzerns, eingesetzt. Im Auftrag des Reichsluftfahrtministeriums gegründet, beschäftigte das Werk schließlich etwa 5000 Männer und Frauen, darunter 2800 Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge, in der Produktion von Zubehör für Flugzeugmotoren.

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Terror ohne System

2001

ISBN 3-932482-61-1
312 Seiten
Preis: EUR 19,–

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Wolfgang Benz / Barbara Distel (Hrsg.)

Terror ohne System
Die ersten Konzentrationslager im Nationalsozialismus 1933–1935

Der vorliegende Band, der die Reihe "Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945" eröffnet, präsentiert die ersten Ergebnisse eines großen Projektes, das die Gesamtdarstellung aller Konzentrationslager im nationalsozialistischen Herrschaftsbereich zum Ziel hat.
Er beschäftigt sich mit einem besonderen Desiderat, den frühen Konzentrationslagern, die unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 im Deutschen Reich entstanden. Da eine Gesamtgeschichte der Konzentrationslager nicht existiert, ist dies der erste Schritt, sie zu rekonstruieren, darzustellen und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

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Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 1

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Erinnerung und Demokratie

2001

ISBN 3-932482-41-7
320 Seiten
Preis: 21,– Euro

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Maria Marchetta

Erinnerung und Demokratie
Holocaust-Mahnmale und ihre Erinnerungspolitik:
Das Beispiel Ravensbrück

"Erinnerung und Demokratie" ist ein systematischer Versuch, Denk- und Mahnmale des Holocaust auf ihre ethischen und politischen Implikationen hin zu befragen und sie als Kommunikationsangebote zu betrachten. Unter rezeptionsästhetischem Blick arbeitet Maria Marchetta heraus, welche Formen und Gestaltungen von Erinnerungszeichen einem demokratischen Menschenbild angemessen sind. "Erinnerung und Demokratie" begnügt sich nicht damit, bestehende Denk- und Mahnmale des Holocaust darzustellen und auf ihre Implikationen hin zu analysieren; vielmehr weist die Autorin die Verbindung zwischen Ästhetik, Ethik und Politik auf und entwickelt Kriterien für eine demokratische Erinnerungspolitik.

Dokumente
Texte
Materialien

Band 37

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Kontinuitäten der Ausgrenzung

2001

ISBN 3-932482-60-3
280 Seiten
Preis: EUR 19,–

vergriffen

Christa Schikorra

Kontinuitäten der Ausgrenzung
"Asoziale" Häftlinge im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück

Zu den "Asozialen" zählten während des Nationalsozialismus Frauen, Männer und auch ganze Familien, die als Randexistenzen unangepaßt lebten und dem Konzept des "reinen Volkskörpers" innerhalb der "Volksgemeinschaft" entgegenstanden. Das Stereotyp "asozial" findet sich in unterschiedlichen Stationen und Kontexten der Ausgrenzung und Verfolgung wieder: in den Begründungen zur Einweisung in ein kz durch die Kriminalpolizei ebenso wie in Beurteilungen der Insassinnen von Fürsorgeeinrichtungen und Arbeitshäusern, schließlich im Konzentrationslager durch die von der ss bestimmten Maßnahmen gegenüber dieser Häftlingsgruppe. Für einige "asoziale" Häftlinge stand die Deportation in ein Vernichtungslager am Ende der Ausgrenzung.
Christa Schikorra untersucht zunächst die Voraussetzungen und Mechanismen der Verfolgung von "asozialen" Frauen und beschreibt anschließend deren Situation im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück.

Dokumente
Texte
Materialien

Band 41

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Hat in Europa kein annäherndes Beispiel

2000

ISBN 3-932482-31-X
240 Seiten
Preis: EUR 15,–

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Joachim Neander

"Hat in Europa kein annäherndes Beispiel"
Mittelbau Dora – ein KZ für Hitlers Krieg

Steht das KZ Buchenwald symbolhaft für die terroristische Unterdrückung der politischen Gegner und Auschwitz für den Völkermord an den Juden, Sinti und Roma, so steht "Mittelbau-Dora" beispielhaft für die Vereinbarkeit von Ökonomie und Ideologie, Hochtechnologie und KZ-Terror. Unter den nationalsozialistischen Konzentrationslagern ist "Mittelbau-Dora" immer noch das am wenigsten bekannte. Vielleicht weil es die letzte KZ-Gründung des Dritten Reiches war, mit Sicherheit aber auch, weil die Sieger des Zweiten Weltkrieges keine Veranlassung sahen, den Schleier des Geheimnisses, den die Nazis um die Raketenfabrik "Mittelwerk" und deren Werks-KZ "Dora" gelegt hatten, zu lüften. Joachim Neander zeichnet in der vorliegenden Studie detailliert Aufstieg und Fall von "Mittelbau Dora" nach.

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2000

ISBN 3-932482-49-2
364 Seiten, gebunden
Preis: EUR 17,–

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Theresienstädter Studien und Dokumente 2000
Herausgegeben von Miroslav Kárny (†), Raimund Kemper und Margita Kárná

Die »Theresienstädter Studien und Dokumente«, die ab 1997 gemeinsam von der Theresienstädter Initiative, dem Prager Academia Verlag und dem Metropol Verlag veröffentlicht werden, sind ein internationales Forum für wissenschaftliche Forschungen und authentische Zeugnisse über ein Konzentrationslager, in dem Zehntausende an Hunger und Krankheit starben, das dennoch bis heute fälschlich als »Musterghetto« bezeichnet wird.

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1999

ISBN 3-932482-29-8
370 Seiten, gebunden
Preis: EUR 17,–

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Theresienstädter Studien und Dokumente 1999
Herausgegeben von Miroslav Kárny, Raimund Kemper und Margita Kárná

Die Jahrbuchreihe Theresienstädter Studien und Dokumente dient dem Ziel, Forschungsergebnisse von Wissenschaftlern aus Tschechien und anderen Ländern, die sich mit der Geschichte Theresienstadts in den Jahren 1941–1945 befassen, zu bündeln. In Theresienstadt wurden 150 000 europäische Juden interniert. Das als "Ghetto" bezeichnete Lager hatte für die nationalsozialistische Strategie und Methode bei der Durchführung der "Endlösung" großen Stellenwert. Der vorliegende Band enthält neben zahlreichen Einzelstudien bisher unveröffentlichte Dokumente zur Geschichte des Lagers.

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Kalendarium

1999

ISBN 3-932482-32-8
346 Seiten, gebunden
Preis: EUR 20,–

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Grit Philipp

Kalendarium
der Ereignisse im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück
1939-1945

1999 jährte sich die Eröffnung des ersten Frauen-Konzentrationslagers zum sechzigsten Mal. Über einhunderttausend Frauen aus über zwanzig Nationen wurden hier inhaftiert, gefoltert, bei sogenannten medizinischen Versuchen gequält, in endlosen Arbeitsschichten ausgebeutet, ihrer Gesundheit beraubt und ermordet. Das nun vorliegende Kalendarium erfaßt die dazu vorhandenen Quellen systematisch; in der Auswertung entstand ein tabellarischer Überblick des Geschehens. In diesem Zusammenhang wurden viele Quellen, wie der Bestand des Public Record Office in London oder die vorhandenen sogenannten Zugangslisten, erstmalig vollständig bearbeitet.
Im Ergebnis ist ein Handbuch der Grundlagenforschung entstanden, das als Nachschlagewerk vielfältige Anwendung finden kann.

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1998

ISBN 3-926893-xx-xx
320 Seiten, gebunden
Preis: EUR 16,–

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Theresienstädter Studien und Dokumente 1998
Herausgegeben von Miroslav Kárny, Raimund Kemper und Margita Kárná

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Vernichtungslager Sobibór

1998

ISBN 3-926893-33-8
334 Seiten
Preis: EUR 19,–

vergriffen

Jules Schelvis

Vernichtungslager Sobibór

Mit dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion begann die Phase der planmäßigen Vernichtung der jüdischen Bevölkerung auch im »Generalgouvernement«. Im März 1942 nahm das Lager Sobibór seinen tödlichen, etwas mehr als eineinhalb Jahre währenden Betrieb auf.
250 000 Juden fielen der Vernichtungsmaschinerie zum Opfer.

Jules Schelvis, der selbst kurze Zeit Häftling in Sobibór war und dort seine Familie verlor, verarbeitet in diesem Buch eigene Erlebnisse, ergänzt durch zahlreiche Zeugenaussagen, umfangreiches Archivmaterial sowie Ergebnisse aus den Sobibór-Nachkriegsprozessen; es entsteht eine eindrucksvolle Darstellung dieses in der Zeitgeschichtsforschung und Öffentlichkeit wenig beachteten Vernichtungslagers.

Dokumente
Texte
Materialien

Band 24

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1997

ISBN 3-926893-59-1
320 Seiten, gebunden
Preis: EUR 16,–

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Theresienstädter Studien und Dokumente 1997
Herausgegeben von Miroslav Kárny, Raimund Kemper und Margita Kárná

Theresienstadt, das als Ghetto bezeichnete Konzentrationslager unweit der deutsch-tschechischen Grenze, war für viele europäische Juden Durchgangsstation ins Vernichtungslager Auschwitz. 150000 Juden wurden in Theresienstadt unter menschenverachtenden Bedingungen inhaftiert. Für die Erforschung der nationalsozialistischen Strategie sowie der konkreten Methoden bei der Durchführung der »Endlösung der Judenfrage« spielt das Wissen um dieses Lager eine bedeutende Rolle.

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