Gesamtverzeichnis

 

Jüdische Geschichte

März 2006

ISBN 3-932482-88-3
280 Seiten
Preis: 21,– Euro

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Christian Wiese / Andrea Schatz (Hrsg.)

Janusfiguren
„Jüdische Heimstätte“,
Exil und Nation im deutschen Zionismus

Die in diesem Band vereinten Forschungen fragen, wie sich zwischen 1897 und 1948 innerhalb des deutschen Zionismus die politische, ökonomische und kulturelle Konstruktion einer jüdischen „Heimstätte“ in Palästina vollzog. Als zentrales Motiv tritt das Ringen mit dem europäischen Nationalismus hervor, jenem „modernen Janus“, der als befreiende und zugleich aggressive Kraft seine widersprüchlichen Spuren auch in zionistischer Ideologie und Politik hinterließ. Der Versuch deutscher Zionisten, angesichts des Völkermords im Herzen Europas und der Gefahren des Chauvinismus für das entstehende jüdische Gemeinwesen in Palästina einen emanzipatorischen „jüdischen Nationalismus“ zu begründen, wirft ein Licht auf Gegennarrative und Gegenträume, die, auch wenn sie unter den Bedingungen des Nahostkonflikts wenig wirksam wurden, dem zionistischen Entwurf einer „Heimstätte“ von Beginn an innewohnten und heute auf neue Weise zur Sprache kommen.

minima judaica

Band 2

3-936411-40-9

2004

ISBN 3-936411-40-9
271 Seiten
Preis: 19,– Euro

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Sigrun Jochims-Bozic

"Lübeck ist nur eine kurze Station auf dem jüdischen Wanderweg"
Jüdisches Leben in Schleswig-Holstein 1945–1950

Im Mai 1945 befreite die britische Armee in Schleswig-Holstein etwa 1300 jüdische Häftlinge, die verschiedene Konzentrationslager und Todesmärsche überlebt hatten. Mehrheitlich befanden sie sich in Neustadt/ Holstein und in Lübeck, wo sie auf Auswanderungsmöglichkeiten warteten. Auf umfangreicher Quellengrundlage dokumentiert die Studie jüdisches Leben in Schleswig-Holstein nach 1945 und beschreibt das spannungsreiche Beziehungsgeflecht zwischen Juden, britischer Besatzungsmacht, Deutschen und nichtjüdischen Displaced Persons.

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Band 51

Berliner Zionistenkreise

2003

ISBN 3-936411-29-8
167 Seiten
Preis: 17,– Euro

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Barbara Schäfer

Berliner Zionistenkreise
Eine vereinsgeschichtliche Studie

Berlin als vorübergehende Hauptstadt des Zionismus spielt bei der Wiederentdeckung der deutsch-jüdischen Geschichte bis heute eine untergeordnete Rolle. Die Studie rekonstruiert jene zionistischen Lebenswelten, die Ende des 19. Jahrhunderts durch russische Studenten und Exilanten im Schatten der emanzipierten jüdischen Gesellschaft Berlins zunächst in kleinen Vereinen entstanden, sich mit der Gründung der Zionistischen Organisation 1897 zu wichtigen Orten ideologischer und weltanschaulicher Auseinandersetzungen entwickelten, bis sie 1933 ihr gewaltsames Ende fanden.

minima judaica

Band 3

2002

ISBN 3-932482-73-5
240 Seiten
Preis: 19,– Euro

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Marion Neiss

Presse im Transit
Jiddische Zeitungen und Zeitschriften in Berlin
von 1919 bis 1925

Im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts erschienen in Berlin mindestens 31 jiddischsprachige Periodika. Marion Neiss porträtiert 20 dieser Blätter, die sich der Kultur, Kunst und Politik widmeten oder als Bulletins der verschiedenen Hilfsorganisationen der Information und Aufklärung ihrer Leserschaft dienten. Die Darstellung nimmt dabei auch die kulturelle und soziale Lebenssituation der ostjüdischen Emigrantenkolonie im Berliner Scheunenviertel der 20er Jahre in den Blick.

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Band 44

Neuer Anbruch

ISBN 3-932482-77-8
339 Seiten
Preis: 19,– Euro

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Michael Brocke / Aubrey Pomerance / Andrea Schatz (Hrsg.)

Neuer Anbruch
Zur deutsch-jüdischen Geschichte und Kultur

Weitreichende Veränderungen deutsch-jüdischer Geschichte und Kultur zeigen sich nicht allein in "großen" Zusammenhängen. In vorsichtigen Verschiebungen, energischen Aufbrüchen und umstrittenen Neuerungen wurden sie konkret vollzogen. Die Studien junger Judaistinnen und Judaisten lenken die Aufmerksamkeit auf die Vielstimmigkeit jüdischen Lebens im deutschsprachigen Raum zwischen dem Mittelalter und dem 20. Jahrhundert.

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minima judaica

Band 1

Zionismus ohne Zion

2000

ISBN 3-932482-20-4
274 Seiten
Preis: EUR 19,–

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Antje Kuchenbecker

Zionismus ohne Zion
Birobidzan: Idee und Geschichte eines jüdischen Staates in Sowjet-Fernost

Bereits im Mai 1934 hatte Michail I. Kalinin Birobidzan "als einen jüdischen nationalen Staat" proklamiert. Die Jüdische Autonome Provinz existiert noch heute, auch wenn die meisten jüdischen Bewohner nach Israel ausgewandert sind. Nach offizieller sowjetischer Lesart wurde dort im Fernen Osten ein "Jahrhundertproblem" gelöst und die Gleichberechtigung der Juden verwirklicht. Zeitgenossen dagegen äußerten den Verdacht, Birobidzan sei der Versuch Stalins gewesen, "die Juden in den Sumpf zu jagen". Ziel der Studie ist es, die Entstehung und Entwicklung der Idee eines "Judenstaates" in der Sowjetunion und ihre geistesgeschichtlichen, politischen und ökonomischen Hintergründe zu klären.

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Band 32

Die doppelte Wurzel des Daseins

1999

ISBN 3-932482-14-X
238 Seiten
Preis: 19,– Euro

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Sylvia Rogge-Gau

Die doppelte Wurzel des Daseins
Julius Bab und der Jüdische Kulturbund Berlin

Als Reaktion auf die durch nationalsozialistische Politik erzwungene Ausgrenzung der jüdischen Künstler aus dem Kulturleben entstand 1933 in Berlin der Kulturbund Deutscher Juden. Zu den federführenden Mitgliedern des Kulturbundes, der im Oktober 1933 sein Theater-, Opern-, Konzert- und Vortragsprogramm aufnahm, gehörte der Theaterkritiker, Dramaturg und Schriftsteller Julius Bab. Sein wesentliches Motiv zur Mitarbeit war die nach der Ausgrenzung schockartig erlebte Infragestellung seiner Identität als Deutscher und Jude. Bab wußte, daß der Kulturbund, der sich ab April 1935 Jüdischer Kulturbund e. V. nennen mußte, zwar die Möglichkeit zur Partizipation am kulturellen Leben bot, aber gleichzeitig den Weg in die Isolation wies. Dennoch entschied sich Bab für eine engagierte Teilnahme an dieser Institution, der er bis zu seiner Emigration im Februar 1939 als Dramaturg, Leiter der Abteilung Vortrag und verantwortlicher Redakteur der „Monatsblätter“ angehörte. Am Beispiel von Julius Bab, eines prononcierten Vertreters der deutsch-jüdischen Kulturtradition, zeichnet die Studie die Identitätsproblematik des deutsch-jüdischen intellektuellen Bürgertums nach.

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Band 30

Jüdische Arbeits- und Berufsfürsorge in Deutschland

1999

ISBN 3-9xxxxx-xx-x
240 Seiten
Preis: 19,– Euro

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Angelika Kipp

Jüdische Arbeits- und Berufsfürsorge in Deutschland 1900–1933

Seit der Jahrhundertwende wandelte sich im Rahmen einer modernen jüdischen Wohlfahrtspflege die „Berufsumschichtung“ zu einem Instrument der Arbeitsmarktregulierung und sozioökonomischen Existenzsicherung für Juden. Allgemeine wirtschaftliche, politische und kulturelle Faktoren wie die staatliche Arbeitsmarktpolitik, die Sozialgesetzgebung, die Folgen von Inflation und Weltwirtschaftskrise und auch der Einfluß der Reformpädagogik trugen ebenso zu dieser Umorientierung bei wie spezifisch jüdische. Die vor dem Hintergrund der abweichenden Sozial- und Berufsstruktur der Juden entstandenen besonderen sozioökonomischen Problemlagen, die Auswirkungen der ostjüdischen Einwanderung und der Einfluß der jüdischen Jugendbewegung werden in dieser Studie untersucht.

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Band 31

1997

ISBN 3-926893-55-9
248 Seiten, 120 Abb.
Preis: EUR 19,–

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Berliner Geschichtswerkstatt (Hrsg.)

Am Wedding haben sie gelebt
Lebenswege jüdischer Bürgerinnen und Bürger

Das von einer Projektgruppe der Berliner Geschichtswerkstatt erarbeitete Lesebuch zeichnet Spuren jüdischer Geschichte im »roten« Wedding aus alltags- und erfahrungsgeschichtlicher Perspektive nach.
Im Mittelpunkt der mit über 100 Abbildungen versehenen Darstellung stehen die Lebensgeschichten von jüdischen Bürgern, Gespräche und Interviews mit Zeitzeugen, Biographien und Archivmaterial. Überlebende, die einst ihren Wohnsitz im Wedding hatten, erzählen, was sie verloren haben, sie sprechen von ihren Ängsten, die sie nicht verlassen haben.

Wege ins gelobte Land

1994
2. Auflage 1997

ISBN 3-926893-74-5
210 Seiten
Preis: EUR 14,–

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Karin Friedrich

Wege ins gelobte Land
Zehn Lebensgeschichten aus Israel

Karin Friedrich, bekannte Autorin und Journalistin, ist den Spuren von fünf Männern und fünf Frauen nachgegangen, die in den dreißiger Jahren nach Verfolgung, Mißhandlung und Verhaftung oft unter dramatischen Umständen das »rettende Ufer« erreichten: Palästina. Allen gemeinsam war der Wunsch, am Aufbau einer neuen Heimat mitzuwirken.
Welche Abenteuer und Entbehrungen sie durchzustehen hatten, wie sie für die israelisch-arabische oder für die christlich-jüdische Verständigung eintraten, wie sie einen Kibbuz oder eine Stadt mitbegründen halfen, schildert der Band in anschaulichen Erzählungen. Zehn Lebensgeschichten, in denen den Lesern berühmte Zeitgenossen begegnen: Martin Buber und Max Brod, Margot Fonteyn und Isaak Stern, Teddy Kollek, Marlene Dietrich, Else Lasker-Schüler und viele andere mehr.

»... Das Buch gehört in jedes Reisegepäck.« (FAZ).

Das Aschkenasische Rabbinat

1995

ISBN 3-926893-52-4
236 Seiten
Preis: EUR 19,–

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Julius Carlebach

Das Aschkenasische Rabbinat

Das Buch wendet sich an Judaisten und an historisch Interessierte mit dem Schwerpunkt jüdische Geschichte. Es versammelt 12 Beiträge, die auf einer Konferenz der Hochschule für Jüdische Studien/Heidelberg im Frühjahr1994 gehalten wurden. Sie liefern ein umfassendes Bild zu einem wichtigen Teil jüdischer Geschichte in Mitteleuropa.

Zur Geschichte der jüdischen Frau in Deutschland

1993

ISBN 3-926893-50-8
268 Seiten
Preis: EUR 19,–

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Julius Carlebach (Hrsg.)

Zur Geschichte der jüdischen Frau in Deutschland

Nur selten galt akademisches Interesse der jüdischen Frau. Ihre Rolle als Erzieherin und Trägerin der Tradition schien geläufig und zu wenig hervorgehoben. Der vorliegende Band stellt im Zusammenspiel von Geschichte, Kunst, Literatur und Religion einige zentrale Aspekte zum Thema vor.

»Bis tief ins Mittelalter, aber gerade deshalb verblüffend und aufschlußreich, geht der Querschnitt internationaler Autoren zum Thema 'Jüdische Frau'.«
(DIE ZEIT)

1989

ISBN 3-926893-77-X
304 Seiten, broschiert
Preis: EUR 24,–

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Rainer Erb / Werner Bergmann

Die Nachtseite der Judenemanzipation
Der Widerstand gegen die Integration
der Juden 1780–1860

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