Gesamtverzeichnis

 

Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945

Herausgegeben von
Wolfgang Benz und Barbara Distel

Bis zum heutigen Tag existiert keine Gesamtgeschichte der 25 nationalsozialistischen Konzentrations- und ihrer etwa 1200 Außenlager. Die ersten Bände der neuen Reihe befassen sich mit den unmittelbar nach der nationalsozialistischen Machtübernahme eingerichteten frühen Konzentrationslagern, in denen die tatsächlichen oder vermeintlichen politischen Gegner des Regimes, vor allem Sozialdemokraten und Kommunisten, inhaftiert wurden.

978-3-86331-162-9

Januar 2014

ISBN: 978-3-86331-162-9
440 Seiten · 24,00 Euro

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Andrea Rudorff

Frauen in den Außenlagern des Konzentrationslagers Groß-Rosen

Ab März 1944 errichteten SS und deutsche Unternehmen in Niederschlesien, dem Sudetengebiet, der Lausitz und in Ost-brandenburg 45 Außenlager für weibliche KZ-Häftlinge, die der Verwaltung des Konzentrationslagers Groß-Rosen unterstellt wurden. Andrea Rudorff untersucht auf der Grundlage neuen Quellenmaterials erstmals umfassend dieses Lagersystem.
Die lagerübergreifende Perspektive ermöglicht es, strukturelle Phänomene zu erfassen und die Spezifik des Lagersystems herauszuarbeiten. Ein großes Augenmerk gilt der Handlungsebene der Akteure, den Optionen der Häftlinge wie auch dem Verhalten der Aufseherinnen, des Betriebspersonals und der örtlichen Bevölkerung. Darüber hinaus wird die Strafverfolgung von Aufseherinnen in Polen, der Tschechoslowakei und den beiden deutschen Staaten untersucht.

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 15

978-3-86331-036-3

November 2011

ISBN: 978-3-86331-036-3
208 Seiten
Preis: 19,00 Euro

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Angelika Benz · Marija Vulesica (Hrsg.)

Bewachung und Ausführung
Alltag der Täter in nationalsozialistischen Lagern

Das unterste Glied des nationalsozialistischen Vernichtungsapparats – das KZ-Wachpersonal – fand in der Täterforschung bisher kaum Berücksichtigung. Die Beiträge des Bandes untersuchen, wer diese Menschen waren, die Gefangene in Lagern ganz unterschiedlichen Typs innerhalb des Deutschen Reichs wie auch in besetzten oder mit dem NS-Regime kollaborierenden Ländern bewachten, die Mordbefehle ausführten, aber auch eigeninitiativ und willkürlich Menschen töteten. Wie wurden sie rekrutiert, wie sah ihr Dienstalltag aus?
Der Tagungsband beantwortet zentrale Fragen und regt zugleich neue Arbeiten an, darüber hinaus gibt er einen Überblick über die aktuelle Täterforschung.

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 14

978-3-940938-83-1

Mai 2011

ISBN: 978-3-940938-83-1
318 Seiten, 22,00 Euro

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Verena Buser

Überleben von Kindern und Jugendlichen in den Konzentrationslagern Sachsenhausen, Auschwitz und Bergen-Belsen

Über Kinder und Jugendliche in nationalsozialistischen Konzentrationslagern ist nur wenig bekannt. Wenn sie den Mordaktionen entkamen, konnten sie, wie in Sachsenhausen, Opfer medizinischer Experimente werden. Im Lagerkomplex Auschwitz überlebten einige der jüngsten Häftlinge in Maurerschulen. Sie ergriffen immer wieder selbst Maßnahmen, um Massenselektionen und Missbrauch zu entkommen.
Kinder und Jugendliche aus Bergen-Belsen berichteten nach dem Krieg eindrücklich über ihr Leben unter den Bedingungen der KZ-Haft. Die Studie rekonstruiert erstmals Lebens- und Erfahrungswelten Minderjähriger in den drei zentralen Konzentrationslagern Sachsenhausen, Auschwitz und Bergen-Belsen und gibt einen umfassenden Einblick in das Schicksal der jüngsten KZ-Häftlinge.

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 13

978-3-940938-63-3

September 2010

ISBN 978-3-940938-63-3
424 Seiten
Preis: 24,00 Euro

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Dirk Riedel

Ordnungshüter und Massenmörder
im Dienst der „Volksgemeinschaft“:
Der KZ-Kommandant Hans Loritz


Acht Jahre stand der Augsburger Ex-Polizist Hans Loritz an der Spitze der Konzentrationslager Esterwegen, Dachau und Sachsenhausen, ehe er 1942 die Führung von Gefangenenlagern der SS in Norwegen übernahm. Loritz übte als dienstältester KZ-Kommandant starken Einfluss auf die SS-Karrieren anderer Täter aus, unterhielt gute Beziehungen zur Nachbarschaft der Lager und verfügte über weitreichende Handlungsspielräume.
Der ebenso rücksichtslose wie korrupte Lagerkommandant trieb im Dienst der „Volksgemeinschaft“ die Eskalation der Gewalt bis hin zum Massenmord zielstrebig voran.

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 12

978-3-940938-37-4

April 2010

ISBN 978-3-940938-37-4
241 Seiten
Preis: 19,00 Euro

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Hermann Kaienburg

Nationalsozialistische Konzentrationslager 1933–1945:
Die Veränderung der Existenzbedingungen


Die Geschichte der NS-Konzentrationslager weist immer wieder Veränderungen in den Existenzbedingungen auf. Von den ersten „Schutzhaftlagern“ 1933 bis zu den Massenmorden während des Zweiten Weltkriegs lassen sich Kontinuitäten, aber auch Zäsuren und neue Entwicklungen feststellen. Die Bedingungen wurden härter und unmenschlicher, sie kulminierten während des Zweiten Weltkriegs in Verelendung, Seuchen, Massensterben und Massenmorden.

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 11

978-3-940938-45-9

Oktober 2009

ISBN 978-3-940938-45-9
368 Seiten
Preis: 21,00 Euro

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Sabine Schalm

Überleben durch Arbeit?
Außenkommandos und Außenlager des KZ Dachau 1933–1945

Das erste Dachauer Außenkommando wurde bereits 1933 eingerichtet. Es war der Beginn von Häftlingsarbeitseinsätzen mit Unterkunft außerhalb des Stammlagers, die bis zum Kriegsende immer differenziertere Formen annahmen. Damit öffnete sich das KZ-System an 140 Standorten in Süddeutschland in die Zivilgesellschaft.
Die Studie befasst sich erstmals mit der Entwicklung und Dimension des Gesamtkomplexes der Dachauer Außenkommandos und Außenlager, ebenso mit deren Beziehungen zum Stammlager. Im Mittelpunkt stehen die Machtstrukturen und Handlungsoptionen der führenden Akteure und die Existenzbedingungen der Gefangenen im Arbeits- und Lageralltag. Die Analyse offenbart die Vielfalt der Ausprägungsformen der Dachauer Außenkommandos und Außenlager und ermöglicht eine Differenzierung der Parameter des individuellen und kollektiven Überlebens.

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 10

978-3-938690-87-1

Juli 2008

ISBN 978-3-938690-87-1
286 Seiten
Preis: 19,00 Euro

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Irene Mayer-von Götz

Terror im Zentrum der Macht

Die frühen Konzentrationslager in Berlin 1933/34–1936

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten entstanden in Berlin über 170 Folterstätten und elf frühe Konzentrationslager der SA und SS. Sie waren über die ganze Stadt verteilt und sollten die Bevölkerung, insbesondere in den Arbeiterbezirken, einschüchtern. Der Terror fand nicht im Verborgenen, sondern in aller Öffentlichkeit statt.
Der vorliegende Band analysiert die erste Phase der frühen Berliner Konzentrationslager, die im März 1933 begann und mit der Schließung des Konzentrationslagers Columbia-Haus im November 1936 endete.
Bestandteil der Studie sind der Umgang der Justiz mit den begangenen Verbrechen sowie das Gedenken an den Standorten der ehemaligen Lager.

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 9

978-3-938690-41-3

August 2007

ISBN 978-3-938690-48-2
375 Seiten
Preis: 21,00 Euro

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Hans Ellger

Zwangsarbeit und weibliche Überlebensstrategien

Die Geschichte der Frauenaußenlager des Konzentrationslagers Neuengamme 1944/45

Im letzten Kriegsjahr 1944/45 existierten in Nordwestdeutschland 24 Frauenaußenlager, die zum Verwaltungsbereich des KZ Neuengamme gehörten. Unter den ca. 13 700 dort inhaftierten KZ-Häftlingen befanden sich etwa zwei Drittel Jüdinnen. Die Frauen mussten in Rüstungsbetrieben arbeiten oder wurden für die Trümmerbeseitigung und den Bau von Behelfsunterkünften eingesetzt. Bei der Räumung der Außenlager im April 1945 wurden viele Frauen nach Bergen-Belsen gebracht, wo Hunderte von ihnen aufgrund der katastrophalen Haftbedingungen noch in den letzten Kriegstagen den Tod fanden.

Mit dieser Studie liegt erstmals eine umfassende Untersuchung über die Frauenaußenlager des KZ Neuengamme und das Schicksal der dort Inhaftierten vor.

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 8

978-3-938690-30-7

Juli 2006

ISBN 978-3-938690-30-7
472 Seiten
Preis: 24,00 Euro

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Christine Glauning

Entgrenzung und KZ-System

Das Unternehmen „Wüste“ und das Konzentrationslager in Bisingen 1944/45

Das südwestdeutsche KZ Bisingen gehörte zu den zahlreichen Außenlagern, die im Sommer 1944 entstanden sind. Die Häftlinge mussten für das Unternehmen „Wüste“ arbeiten, in dem aus Ölschiefer Treibstoff gewonnen werden sollte. Neben der komplexen Entstehungsgeschichte dieses Rüstungsprojekts behandelt die Studie folgende Themen: die Strukturveränderungen und die Beziehung zum Stammlager Natzweiler, das Spannungsverhältnis zwischen Arbeit und Vernichtung, die Überstellung von Wehrmachtsangehörigen in die Konzentrationslager und die Eskalation der Gewalt in der Endkriegsphase. Die Entgrenzung des KZ-Systems zeigt sich vor allem in der Verflechtung mit dem zivilen Umfeld. Nie war die Bevölkerung so unmittelbar mit der Realität der Konzentrationlager konfrontiert wie in den letzten Monaten des Krieges.

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 7

3-938690-02-X

November 2005

ISBN 3-938690-02-X
400 Seiten
Preis: 22,– Euro

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Carina Baganz

Erziehung zur "Volksgemeinschaft"?

Die frühen Konzentrationslager in Sachsen 1933–34/37

Etwa 100 frühe Konzentrationslager sind in den ersten Monaten nach der Machtübernahme im Deutschen Reich errichtet worden, 23 davon allein in Sachsen. Sie waren ein unverzichtbares Terror- und Repressionsmittel der Nationalsozialisten. Die Studie analysiert die Phase der frühen sächsischen Konzentrationslager, die mit dem Reichstagsbrand am 27. Februar 1933 begann und mit der Herrschaftssicherung und der Gründung der Inspektion der Konzentrationslager 1934 abgeschlossen war. Eines der Lager, die Sachsenburg, existierte bis zum Sommer 1937. In dieser Zeit wurden Entscheidungen getroffen, die für die weitere Entwicklung des KZ-Systems von großer Tragweite waren.

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 6

3-936411-53-0

2004

ISBN 3-936411-53-0
275 Seiten
Preis: 18,– Euro

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Wolfgang Benz / Barbara Distel (Hrsg.)

Terror im Westen

Nationalsozialistische Lager in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg 1940–1945

Terror gegen die Zivilbevölkerung gehörte in elementarer Weise zur Technik der deutschen Besatzungspolitik in den Niederlanden, in Belgien und in Luxemburg. Er diente dazu, jede Regung von Widerstand zu unterdrücken und sämtliche Ressourcen der Länder auszubeuten. Für die dort lebenden Juden bedeutete die Besatzung Verfolgung und Deportation zum Völkermord. Der vorliegende Band gibt einen Überblick über Lager, die die Nationalsozialisten in den Niederlanden, Belgien und Luxemburg einrichteten.

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 5

Rüstung unter Tage

2004

ISBN 3-936411-02-6
328 Seiten
Preis: 19,– Euro

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Björn Kooger

Rüstung unter Tage
Die Untertageverlagerung von Rüstungsbetrieben und der Einsatz von KZ-Häftlingen in Beendorf und Morsleben

1944 wurden zwei Rüstungsbetriebe der Berliner Luftfahrtindustrie in die Salzschächte bei Beendorf und Morsleben verlegt. Für die Verlagerungsvorhaben wurden zwei Außenkommandos des KZ Neuengamme errichtet: im März 1944 ein Männerlager mit 800 "Bau-Häftlingen" und im August ein Frauenlager mit über 2000 Häftlingen für die Produktion. Die Studie zum KZ-Außenlager Beendorf beschäftigt sich mit der Geschichte der Untertageprojekte sowie der Genese des Häftlingseinsatzes, sie beschreibt die Interessenlage der beteiligten Ministerien, Behörden und Sonderinstanzen und fragt nach den Rückwirkungen dieser besonderen Form des Rüstungseinsatzes auf die Existenzbedingungen der Häftlinge.

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 4

Instrumentarium der Macht

2003

ISBN 3-936411-36-0
277 Seiten,
Preis: 19,– Euro

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Wolfgang Benz / Barbara Distel (Hrsg.)

Instrumentarium der Macht
Frühe Konzentrationslager 1933–1937

Der dritte Band exemplarischer Studien über frühe Konzentrationslager enthält neben einem Überblick zur Organisationsgeschichte 14 Monographien mit regionalen Schwerpunkten in Pommern und Schlesien. Dargestellt werden wichtige Lager im Westen (u. a. Osthofen, Porz bei Köln) und weniger bekannte KZ wie der Wasserturm am Prenzlauer Berg in Berlin, Bad Sulza in Thüringen und Benninghausen in Westfalen. Die Studien verstehen sich als Bausteine zur Gesamtgeschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.

>>> Aus dem Inhalt

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 3

Herrschaft und Gewalt

2002

ISBN 3-932482-82-4
294 Seiten
Preis: EUR 19,–

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Wolfgang Benz / Barbara Distel (Hrsg.)

Herrschaft und Gewalt
Frühe Konzentrationslager 1933–1939

Zwischen dem „Terror ohne System“ der frühen Konzentrationslager in der Zeit der nationalsozialistischen Machtübernahme und der Systematisierung der Gewalt in der Phase der Stabilisierung des Regimes gab es im Übergang zur endgültigen Lagertopographie eine Reihe von Haftstätten der mittleren Periode, die das Bindeglied zwischen
den frühen KZ und der späteren Organisation der
25 Haupt- und rund 1200 Nebenlager bildeten.
Diese Konzentrationslager aus der Zeit des Machterhalts und der Konsolidierung der NS-Herrschaft stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Darstellungen und Analysen.

>>> Aus dem Inhalt

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 2

Terror ohne System

2001

ISBN 3-932482-61-1
312 Seiten
Preis: EUR 19,–

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Wolfgang Benz / Barbara Distel (Hrsg.)

Terror ohne System
Die ersten Konzentrationslager im Nationalsozialismus 1933–1935

Der vorliegende Band, der die Reihe "Geschichte der Konzentrationslager 1933–1945" eröffnet, präsentiert die ersten Ergebnisse eines großen Projektes, das die Gesamtdarstellung aller Konzentrationslager im nationalsozialistischen Herrschaftsbereich zum Ziel hat.
Er beschäftigt sich mit einem besonderen Desiderat, den frühen Konzentrationslagern, die unmittelbar nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 im Deutschen Reich entstanden. Da eine Gesamtgeschichte der Konzentrationslager nicht existiert, ist dies der erste Schritt, sie zu rekonstruieren, darzustellen und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

>>> Aus dem Inhalt

Geschichte der
Konzentrationslager
1933–1945

Band 1

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