Gesamtverzeichnis

 

Bibliothek der Erinnerung

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978-3-86331-204-6

Oktober 2014

ISBN: 978-3-86331-204-6
315 Seiten · 22,00 Euro

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Sonja Borus

Sonjas Tagebuch
Flucht und Alija in den Aufzeichnungen von Sonja Borus aus Berlin, 1941–1946
Herausgegeben von Klaus Voigt

Sonja Borus, in Berlin geboren und aufgewachsen, gehörte zu den 73 jüdischen Jungen und Mädchen, die auf ihrer über vierjährigen Flucht vor der nationalsozialistischen Verfolgung eine Bleibe in der Villa Emma in Nonantola fanden, wo ihnen Hilfe zu ihrer Rettung zuteil wurde. Das Tagebuch schildert in vielen, zum Teil bisher unbekannten Einzelheiten Sonjas Eindrücke in Slowenien, Italien, der Schweiz und Palästina, die von Schmerz über die Trennung von ihrer Familie und deren Verlust überschattet sind.

Bibliothek der
Erinnerung

Band 24

978-3-86331-089-9

November 2012

ISBN: 978-3-86331-089-9
192 Seiten, 19,– Euro


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Hans Frankenthal

Verweigerte Rückkehr
Erfahrungen nach dem Judenmord

Als Hans Frankenthal im Sommer 1945 als Neunzehnjähriger nach Schmallenberg zurückkehrte, blickte er auf eine geraubte Jugend zurück. Der Sohn eines jüdischen Viehhändlers war mit seiner Familie nach Auschwitz deportiert worden. Seine Eltern wurden direkt nach der Ankunft ermordet. Hans und sein Bruder Ernst wurden als Zwangsarbeiter beim Aufbau des Buna-Werkes der I. G. Farben in Monowitz und in den unterirdischen Fabriken bei der V-2-Raketenproduktion im KZ-Dora-Mittelbau eingesetzt. Nach der Befreiung in Theresienstadt kehrte Hans Frankenthal in seine Heimatgemeinde zurück. Er musste die schmerzliche Erfahrung machen, dass niemand sich für seine Geschichte und die Verfolgung und Ermordung der Juden in der Zeit des Nationalsozialismus interessierte.

Bibliothek der
Erinnerung

Band 23

Zweimal verfolgt

2. Auflage 2011

ISBN 978-3-86331-051-6
208 Seiten
Preis: 18,– Euro

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Johanna Krause

Zweimal verfolgt
Eine Dresdner Jüdin erzählt

Aufgezeichnet von
Carolyn Gammon und Christiane Hemker

Johanna Krause, Tochter einer ungarischen Jüdin und eines deutschen Fabrikanten, wird 1935 zusammen mit ihrem nichtjüdischen Mann Max wegen Verstoßes gegen die Rassengesetze verhaftet und später zur Zwangsarbeit gezwungen. Sie ist bereits im achten Monat schwanger, als die Nazis ihr Kind abtrieben und Johanna sterilisierten. Ihr Leidensweg führt sie durch drei Konzentrationslager, ehe sie nach dem Krieg nach Dresden zurückkehrt, um ihren Mann zu suchen. Das Ehepaar Krause engagiert sich in den 50er-Jahren beim Aufbau der DDR, bis zu dem Tag, an dem Johanna feststellt, dass der neue Parteisekretär kein anderer ist als der SS-Offizier, der versucht hatte, sie zu vergewaltigen und zu ertränken. Bei dem Versuch, ihn anzuklagen, wird sie abermals, diesmal von der DDR-Obrigkeit, verfolgt. Johanna ist fortan antisemitischen Attacken ausgesetzt und kommt zusammen mit ihrem Mann erneut ins Gefängnis. "Zweimal verfolgt" ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche, die Carolyn Gammon und Christiane Hemker mit Johanna Krause bis zu deren Tod 2001 führten.

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Erinnerung

Band 13

978-3-86331-005-9

Februar 2011

ISBN 978-3-86331-005-9
159 Seiten
Preis: 16,00 Euro

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Eva Szepesi

Ein Mädchen allein auf der Flucht

Ungarn – Slowakei – Polen (1944–1945)

Als die Deutschen im Frühjahr 1944 in Ungarn einmarschieren, beginnt die Verfolgung und Ermordung der ungarischen Juden. Die elfjährige Eva Szepesi wird von ihrer Mutter in die Slowakei geschickt. Von nun an lebt das jüdische Mädchen auf der Flucht. Sie findet Verstecke bei gutwilligen Menschen, doch schließlich wird sie gefangen genommen und nach Auschwitz verschleppt. Nach dem Krieg schweigt Eva Szepesi fünfzig Jahre lang. Erst Mitte der neunziger Jahre kann sie über das Erlebte sprechen.

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Band 22

978-3-86331-003-5

Januar 2011

ISBN 978-3-86331-003-5
255 Seiten
Preis: 19,00 Euro

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Lucien Steinberg

Nach der Katastrophe
Reflexionen über Antisemitismus und den Holocaust 1970–2007

Ausgewählt von Brigitte Mihok
Aus dem Französischen übersetzt von Bjoern Weigel

Lucien Steinberg (1926–2008) war französischer Patriot und engagierter Humanist, Philanthrop und Kosmopolit. Sein Lebenswerk bestand in der Erforschung der Shoah und ihrer Wurzeln im Antisemitismus, seine besondere Leidenschaft galt dem Widerstand von Juden. Als Publizist war er Chronist und Kommentator seiner Zeit und Berichterstatter und Seismograf für antisemitische Tendenzen in Europa. „Nach der Katastrophe“ versammelt Beiträge, die Lucien Steinberg von 1970 bis 2007 für die Zeitschrift „Presse Nouvelle Magazine Progressiste Juif“ geschrieben hat. Sie erscheinen erstmals in deutscher Sprache.

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Erinnerung

Band 21

978-3-940938-76-3

2010

ISBN 978-3-940938-76-3
152 Seiten
Preis: 17,00 Euro

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Paul Schaffer

Als ich in Auschwitz war

Bericht eines Überlebenden

Mit einem Vorwort von Simone Veil

Paul Schaffer wächst als jüngster Sohn einer jüdischen Familie in Wien auf. Nach dem Novemberpogrom 1938 flieht er mit seinen Eltern nach Belgien und Südfrankreich. Dort wird er zunächst interniert, danach mit seiner Mutter und Schwester über Drancy nach Auschwitz deportiert. Die Frauen werden sofort ermordet. Paul überlebt als Zwangsarbeiter bei Siemens-Schuckert.
Nach der Evakuierung des Außenlagers Bobrek gelingt ihm auf abenteuerlichen Wegen die Flucht nach Frankreich.

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Band 20

978-3-940938-61-9

2009

ISBN 978-3-940938-61-9
128 Seiten, Hardcover
Preis: 16,00 Euro

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Heinrich Demerer

Als Kind in NS-Konzentrationslagern

Aufzeichnungen

Heinrich Demerer war erst elf Jahre alt, als er in das Zwangsarbeits- und spätere Außenlager Blechhammer des KZ Auschwitz eingeliefert wird.
Als Sohn des Lagerältesten Karl Demerer lebt er dort fast zwei Jahre, bis er 1945 nach Todesmärschen über Groß-Rosen, Buchenwald und Flossenbürg von amerikanischen Truppen befreit wird.
Sein im Bundesarchiv aufgefundenes Manuskript »Die vergessene Generation« gehört zu den seltenen Zeugnissen, die die Innenperspektive eines Konzentrationslagers aus kindlichem Blick beschreiben.

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Erinnerung

Band 19

978-3-938690-63-5

2007

ISBN 978-3-938690-63-5
560 Seiten
Preis: 24,00 Euro

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Alfred Neumeyer
Alexander Karl Neumeyer
Imanuel Noy-Meir

»Wir wollen den Fluch in Segen verwandeln«

Drei Generationen der jüdischen Familie Neumeyer:
eine autobiografische Trilogie

Herausgegeben von
Robert Schopflocher und Rainer Traub

Die Lebenserinnerungen von Angehörigen dreier Generationen der Familie Neumeyer spiegeln deutsch-jüdische Geschichte über einen Zeitraum von 140 Jahren: vom sozialen Aufstieg im Kaiserreich über den wachsenden Antisemitismus in der Weimarer Republik und die Verfolgung unter dem NS-Regime bis zum Neubeginn erst in Argentinien, dann in Israel.

Dr. Alfred Neumeyer (1867–1944) war jahrzehntelang Vorsitzender der Bayerischen Israelitischen Gemeinden und einer der höchsten Richter Bayerns. Zusammen mit seiner Frau Elise gelang ihm im Januar 1941 die Flucht zu seinem Sohn nach Argentinien, wo er unmittelbar nach Vollendung seiner Lebenserinnerungen starb.

„Wir wollen den Fluch in Segen verwandeln“ schrieb Alfreds Sohn Alexander Karl Neumeyer (1910–1989) schon am 1. August 1933 in der Bayerischen Israelitischen Gemeindezeitung. 1938 emigrierte der studierte Jurist nach Argentinien und verdiente seinen Lebensunterhalt als Landwirt. 1950 wanderte er mit seiner Familie nochmals aus: ins kurz zuvor gegründete Israel.

Alexander Karls Sohn Imanuel Noy-Meir, 1941 in Argentinien geboren, lebt seit 1950 in Israel und ist dort Professor für Botanik und Ökologie. Seine Erinnerungen an die frühe Kindheit in der Pampa und sein Aufwachsen im jungen, angefeindeten Staat Israel klingen mit einer Reise in die bayerische Heimat seiner Vorfahren und einem Blick auf das Deutschland von heute aus.

Bibliothek der
Erinnerung

Band 18

978-3-938690-53-6

2007

ISBN 978-3-938690-53-6
256 Seiten
Preis: 19,00 Euro

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Mordechai Ciechanower

Der Dachdecker von Auschwitz-Birkenau

Mit einem Vorwort von Gideon Greif

Herausgegeben von Gegen Vergessen –
Für Demokratie e. V.,
Sektion Böblingen-Herrenberg-Tübingen

Mordechai Ciechanower erzählt von seiner Kindheit in der Welt der osteuropäischen Juden in einem polnischen Shtetl. Er wird nach Auschwitz deportiert und überlebt in einem Dachdeckerkommando. Über das KZ Stutthof/Danzig kommt er in das Außenlager Hailfingen/Tailfingen. In Bergen-Belsen wird er befreit, ehe er eine abenteuerliche Reise nach Israel antreten kann.

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Erinnerung

Band 17

978-3-938690-26-0

2006

ISBN 978-3-938690-26-0
249 Seiten
Preis: 18,– Euro

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Jehuda Garai

Pécs – Auschwitz – Kaufering

Stationen einer verlorenen jüdischen Jugend

Im Juli 1944 deportierten die Nationalsozialisten Jehuda Garai, geboren 1928 im ungarischen Pécs, nach Auschwitz-Birkenau. Von dort wird er mit einem Arbeitskommando in das Dachauer Außenlager Kaufering gebracht, wo er im unterirdischen Bunkerbau, einem Projekt der Rüstungsindustrie, Zwangsarbeit leisten muss. Er überlebt als einer von wenigen.

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Erinnerung

Band 16

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3-936411-67-0

2005

ISBN 3-936411-67-0
176 Seiten
Preis: 18,– Euro

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Jan Osers

Unter Hakenkreuz und Sowjetstern

Erlebnisse eines Verfolgten in zwei Diktaturen

Jan Osers, 1921 in Prag geboren, wurde im April 1942 nach Theresienstadt und kurz danach in das ostpolnische Ghetto Zamots deportiert. Im Sommer 1942 wagte er die Flucht nach Ungarn. Dort erlebte er, nach mehreren Verhaftungen und getarnt als taubstummer Vagabund, die Befreiung. Nach Kriegsende kehrte er in seine Heimatstadt zurück und wurde Redakteur der Schriftstellerzeitung Lidové noviny. Kritische Äußerungen führten zu seiner Entlassung. 14 Jahre lang musste er danach in der Schwerindustrie arbeiten.
Nach dem Überfall der Sowjetunion auf die CSSR 1968 emigrierte Osers in die Bundesrepublik Deutschland und ließ sich in Mannheim nieder.

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Erinnerung

Band 15

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Vom Bauhaus nach Jerusalem

2004

ISBN 3-936411-39-5
268 Seiten
Preis: 19,– Euro

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Ruth Cidor-Citroën

Vom Bauhaus nach Jerusalem
Stationen eines jüdischen Lebens im 20. Jahrhundert

Ruth Vallentin, 1906 in Berlin geboren, wächst in einem Elternhaus auf, das enge Kontakte zu deutschen Revolutionären, russischen Exilanten, Literaten und Avantgardekünstlern unterhält. Die Eltern sterben früh. Ruth wird bereits als Dreizehnjährige am neu gegründeten Bauhaus in Weimar aufgenommen.
In jungen Jahren heiratet sie Hans Citroën, einen Verwandten des Gründers der französischen Auto-Dynastie. Hitlers Machtübernahme veranlasst das junge Paar, Berlin und Deutschland zu verlassen. Sie finden in der Nähe von Paris ein Zuhause, müssen aber erneut fliehen, als die deutsche Armee 1940 in Frankreich einmarschiert. Fast zwei Jahre lang halten sie sich in verschiedenen Dörfern der "freien Zone" versteckt, bis ihnen ein katholischer Dorfpriester mit gefälschten Ausweisen zur Flucht in die Schweiz verhilft. In Genf werden die Citroëns schließlich in ein Flüchtlingslager aufgenommen und überleben Verfolgung und Krieg. In den 50er-Jahren wandert die Familie, die sich nun den Namen Cidor zulegte, nach Israel aus.
Flucht und Verfolgung sind die prägenden Erfahrungen in Ruth Cidor-Citroëns Leben. "Bleiben war unser sehnlichster Wunsch in dieser Zeit des Flüchtens. Wir wussten ja nicht, wohin es uns noch treiben würde."

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Band 14

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Zweimal verfolgt

2004

ISBN 3-936411-42-5
208 Seiten
Preis: 18,– Euro

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Johanna Krause

Zweimal verfolgt
Eine Dresdner Jüdin erzählt

Aufgezeichnet von
Carolyn Gammon und Christiane Hemker

Johanna Krause, Tochter einer ungarischen Jüdin und eines deutschen Fabrikanten, wird 1935 zusammen mit ihrem nichtjüdischen Mann Max wegen Verstoßes gegen die Rassengesetze verhaftet und später zur Zwangsarbeit gezwungen. Sie ist bereits im achten Monat schwanger, als die Nazis ihr Kind abtrieben und Johanna sterilisierten. Ihr Leidensweg führt sie durch drei Konzentrationslager, ehe sie nach dem Krieg nach Dresden zurückkehrt, um ihren Mann zu suchen. Das Ehepaar Krause engagiert sich in den 50er-Jahren beim Aufbau der DDR, bis zu dem Tag, an dem Johanna feststellt, dass der neue Parteisekretär kein anderer ist als der SS-Offizier, der versucht hatte, sie zu vergewaltigen und zu ertränken. Bei dem Versuch, ihn anzuklagen, wird sie abermals, diesmal von der DDR-Obrigkeit, verfolgt. Johanna ist fortan antisemitischen Attacken ausgesetzt und kommt zusammen mit ihrem Mann erneut ins Gefängnis. "Zweimal verfolgt" ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche, die Carolyn Gammon und Christiane Hemker mit Johanna Krause bis zu deren Tod 2001 führten.

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Band 13

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Überleben unter der Erde

2003

ISBN 3-936411-31-X
180 Seiten
Preis: 17,– Euro

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Guta Trokenheim

Überleben unter der Erde
Erinnerungen einer polnischen Jüdin

Mit einem Vorwort von Mona Körte

"Ich bat Großvater, ein kleines Versteck für mein Manuskript zu graben, das jetzt siebzehn Schreibhefte umfasste und ständig weiter wuchs. Ich weiß nicht, was mit Lili und mir geschieht, doch falls es mit uns zu Ende geht, könnte irgendjemand unsere Geschichte finden und den Überlebenden berichten."

In ihren tagebuchartigen Aufzeichnungen beschreibt Guta Trokenheim ihren täglichen Überlebenskampf in dem von den Deutschen besetzten Polen. Im Jahre 1942 entkam sie gemeinsam mit ihrer Tochter Lilli dem Warschauer Ghetto und musste sich – von Deutschen und Polen gleichermaßen verfolgt – immer neue Verstecke suchen. Ein alter Friedhofswärter bot Guta, ihrer Tochter und Isaak, einem Cousin, gegen Bezahlung ein Versteck in einem Erdloch unter seinem Haus. Während eines Ganges in die Stadt wird Isaak ermordet. Nach einer qualvollen Zeit des Wartens und Hungerns erlebt Guta den Tag der Befreiung.

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Erinnerung

Band 12

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Die Erfindung meines Vaters

2003

ISBN 3-936411-08-5
320 Seiten, gebunden
Preis: 19,– Euro

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Ben Orlove

Die Erfindung meines Vaters

Aus dem Amerikanischen von Mona Körte

"Vorrechte ebenso wie das Gefühl der Peinlichkeit waren der Preis für einen derart europäischen Vater, der in den verschiedensten gesellschaftlichen Zirkeln verkehrte. Meine Freunde hatten keine europäischen Verwandten, die sie besuchten, Flüchtlinge, die in manch einer Wohnung in Manhattan lebten und deren überbordende Regale Bücher mit Lithografien und Skizzen enthielten, mit fremdländischen, besonders feinen Süßwaren und merkwürdigen faszinierenden Drucken an den Wänden. Meine Freunde kamen nicht in die Verlegenheit, das Telefon abzuheben, nur um seltsam akzenthafte Stimmen zu hören, die nach den Vätern fragten. Ihre Väter, die wie der eigene am Wochenende einen kurzen Mittagsschlaf hielten, zuckten und stöhnten nicht im Schlaf, geplagt von den Alpträumen ferner Länder."

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Erinnerung

Band 11

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... und ihr Geist lebt trotzdem weiter

2. Auflage 2004

ISBN 3-936411-25-5
124 Seiten, gebunden
Preis: 14,– Euro

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Marie-Luise Schultze-Jahn

Unter Mitarbeit von Anne-Barb Hertkorn

"... und ihr Geist lebt trotzdem weiter!"

Eines Tages lag auf dem Tisch des verhörenden Beamten ein verschließbares Kästchen, mir wohl bekannt, mit einem rosa oder roten Seidenband umbunden:
Meine Briefe an Hans Leipelt, die ich ihm während der Sommerferien von zu Hause aus geschrieben hatte und die sehr regimekritisch waren. Wie oft hatte ich ihn darum gebeten, die Briefe zu verbrennen. Nun lagen sie als Zeugnis meiner Gesinnung vor mir auf dem Tisch des Gestapobeamten. Ich begriff. Leugnen hatte keinen Zweck mehr.

Bibliothek der
Erinnerung

Band 10

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Und wieder blüht der Mandelbaum

2002

ISBN 3-932482-66-2
240 Seiten, gebunden
Preis: 17,– Euro

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Edith Grötzinger

Und wieder blüht der Mandelbaum

Die Geschichte einer großen Liebe: Edith und Jakob begegnen sich 1939 in Berlin. Als "Mischling 1. Grades" gelingt es der Tänzerin Edith zunächst mit Mühe, Jakob vor Gestapo und Konzentrationslager zu retten. Dennoch wird sie eines Tages wegen „Judenbegünstigung“ angeklagt. Sie kommt in Schutzhaft: vom Berliner Alexanderplatz über Wien in das berüchtigte Prager Pankraz Gefängnis – und zurück nach Berlin in das jüdische Durchgangslager in der Iranischen Straße. Sie überlebt. Jakob Grötzinger wird am 28. September 1943 mit dem 43. Osttransport nach Auschwitz deportiert, von wo er nicht zurückkehrt. Jahrzehnte später schreibt Edith Grötzinger ihre Geschichte nieder.

Bibliothek der
Erinnerung

Band 9

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Mein Weg durch die Nacht

2002

ISBN 3-936411-10-7
248 Seiten, gebunden
Preis: EUR 18,-

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Jakob Littner

Mein Weg durch die Nacht.
Mit Anmerkungen zu Wolfgang Koeppens Textadaption.

Herausgegeben von Roland Ulrich und
Reinhard K. Zachau

1992 verlegte der Jüdische Verlag im
Hause Suhrkamp die Geschichte des Holocaust-Überlebenden Jakob Littner, literarisch erzählt von Wolfgang Koeppen (1906–1996). Das Buch mit dem Titel "Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch" war zuerst 1948 in dem Münchner Kleinverlag von Herbert Kluger erschienen, 1985 wurde es im Berliner Kupfergraben Verlag ein zweites Mal verlegt. Zu einer nennenswerten Resonanz kam es nicht. Erst als der renommierte Schriftsteller Wolfgang Koeppen den wortgleichen Text unter seinem Namen herausbrachte, reagierte die Öffentlichkeit mit größerem Interesse.
Die Literaturwissenschaftler Roland Ulrich und Reinhard K. Zachau dokumentieren den Urtext und untersuchen die "Metamorphose" zu Wolfgang Koeppens Roman.

Bibliothek der
Erinnerung

Band 8

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Mond über der Uhlandstraße

1999

ISBN 3-926893-42-5
140 Seiten, gebunden
Preis: EUR 14,–

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Rachel Ron

Mond über der Uhlandstraße

In der Berliner Uhlandstraße ist
Rachel Ron aufgewachsen. Mit dem Blick eines
jungen Mädchens erzählt die Autorin von ihren Erfahrungen im Berlin der dreißiger Jahre und ihrer Auswanderung nach Palästina.

Bibliothek der
Erinnerung

Band 7

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Als das Ghetto brannte

1999

ISBN 3-932482-21-2
139 Seiten, gebunden
Preis: EUR 14,–

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Alina Margolis-Edelman

Als das Ghetto brannte
Eine Jugend in Warschau

Die Erinnerungen von Alina Margolis-Edelman, die bereits in Polen und Frankreich erschienen sind, gehören zu den beeindruckendsten Zeugnissen über das Leben im Warschauer Ghetto. Alina Margolis Edelman ist 13 Jahre alt, als sie sich mit ihrem Bruder im Warschauer Ghetto wiederfindet. Dort kann sie im Krankenhaus arbeiten. Sie entkommt der Deportation im Juli 1942 dank ihrer Stellung als Schwesternschülerin und verläßt das Ghetto auf Drängen der Mutter nach den ersten Kämpfen im januar 1943. Auf der "arischen" Seite Warschaus lebt sie mit gefälschten Papieren. Sie nimmt am Warschauer Aufstand im Sommer 1944 teil und wird am 18. Januar 1945 in einem Dorf in der Nähe Warschaus zusammen mit ihrer Mutter, ihrem späteren Ehemann Marek Edelmann und anderen von russischen und polnischen Truppen befreit.

Bibliothek der
Erinnerung

Band 6

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Totenkopf und Zebrakleid

1998

ISBN 3-926893-24-7
190 Seiten, gebunden
Preis: EUR 16,–

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Erwin R. Tichauer

Totenkopf und Zebrakleid
Ein Berliner Jude in Auschwitz

Am 27. Februar 1943 wird Erwin Tichauer zusammen mit etwa 11 000 anderen Berliner Juden im Zuge der sogenannten Fabrikaktion verhaftet und wenige Tage später nach Auschwitz deportiert. Zunächst muß er in der Kohlegrube des Nebenlagers Jawischowitz arbeiten, über das bisher wenig bekannt ist. Auch über die Zustände in den Weichsel-Union-Werken und über das Waldlager Ampfing, in das Tichauer nach der Evakuierung von Auschwitz verbracht wurde, hat kaum jemand berichtet: Das Buch versteht sich als Zeugnis, ohne den dokumentarischen Anspruch eines Tagebuchs oder einer geschichtlichen Abhandlung zu erheben. Zwei Jahre nach seiner Befreiung aus deutscher Lagerhaft begann Erwin R. Tichauer damit, seine Erinnerungen an das Geschehene zu Papier zu bringen. Er wählte die Form eines mit fiktionalen Elementen durchsetzten Erlebnisberichts.

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Erinnerung

Band 5

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1997

ISBN 3-932482-40-0
244 Seiten, gebunden
Preis: EUR 17,–

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Jugend in Palästina
Briefe an die Eltern 1935–1938

Herausgegeben von Brita Eckert

Ernst Loewy, 1984–1991 Vorsitzender der Gesellschaft für Exilforschung, seither deren Ehrenpräsident, wurde 1920 in Krefeld geboren. Bereits im Herbst 1935 faßten seine Eltern den Entschluß, den Sohn nach Palästina zu schicken. Im Frühjahr 1936 kam der Sechzehnjährige mit der »Jugend-Alijah« in Haifa an.
In den zweieinhalb Jahren der Trennung schrieb Ernst Loewy fast wöchentlich Briefe an die Eltern. Er berichtet von der Politik und Kultur in Palästina, den Lebens- und Arbeitsbedingungen in der neuen Umwelt und seiner persönlichen Entwicklung. Die Briefe schildern die Erfahrungen eines Heranwachsenden ganz unmittelbar – wie ein Tagebuch.

Bibliothek der
Erinnerung

Band 4

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Die Erfahrung des Exils

1997

ISBN 3-932482-39-7
175 Seiten, gebunden
Preis: EUR 15,–

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Die Erfahrung des Exils
Exemplarische Reflexionen

Herausgegeben von Wolfgang Benz
und Marion Neiss

Mehr als 300000 Menschen mußten nach 1933 aus Deutschland fliehen, weil ihre physische Existenz von der Politik der Nationalsozialisten bedroht war. Den meisten von ihnen ist die Integration in die neuen Heimatländer schwer gefallen. Von den ökonomischen Problemen abgesehen, gab es vor allem für die Älteren sprachliche, emotionale und kulturelle Hürden. Aber viele, vor allem jüngere, haben auch glanzvolle Karrieren gemacht. Nur wenige sind nach Deutschland zurückgekehrt.
Der vorliegende Sammelband stellt acht Autoren vor, die ein persönliches Fazit ihrer Erfahrung des Exils ziehen: W. Michael Blumenthal, Hans Keilson, Felix Posen, George L. Mosse, Lenka Reinerova, Rudolf Vrba, Hellmut Stern und Edzard Reuter.

Bibliothek der
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Band 3

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1997

ISBN 3-926893-37-0
211 Seiten, gebunden
Preis: EUR 18,–

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Lotte Strauss

Über den grünen Hügel
Erinnerungen an Deutschland

1975, im Alter von 62 Jahren, schreibt Lotte Strauss, die heute in Amerika lebt, einen Brief an ihre Tochter Janie. Sie erzählt darin ihre Geschichte, die Geschichte eines jüdischen Familienlebens in den kleinstädtischen Gemeinden Wolfenbüttel und Salzkotten. Nach einer unbeschwerten Kindheit prägen die Erfahrungen des Antisemitismus die entscheidenden Jahre ihres Lebens. Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten beginnt die Zeit der Entrechtung und Verfolgung. Die Eltern werden in Riga ermordet, Lotte Strauss entgeht der Verhaftung durch die Gestapo, und 1943 gelingt ihr die Flucht in die Schweiz.

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Band 2

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Theresienstadt

1997

ISBN 3-926893-36-2
172 Seiten, gebunden
Preis: EUR 14,–

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Theresienstadt
Aufzeichnungen von Federica Spitzer
und Ruth Weisz

Mit einem Beitrag von Wolfgang Benz

Federica Spitzer wird 1942 mit ihren Eltern nach Theresienstadt deportiert. Eindrucksvoll schildert sie ihr Überleben unter menschenverachtenden Bedingungen bis zur Befreiung 1945. Erst 1948, nach längeren Aufenthalten in verschiedenen Flüchtlingslagern, gelingt ihr die Rückkehr in ein bürgerliches Leben in der Schweiz.

Ruth Weisz kam 1938 mit ihren Eltern aus einer sudetendeutschen Kleinstadt nach Prag. Die Familie wird 1942 nach Theresienstadt deportiert. Zusammen mit ihrem Ehemann gehört Ruth zu denen, die die Nationalsozialisten 1943 nach Auschwitz verschleppten. Als eine der wenigen entkommt sie dem Todeslager. Daß sie zu den Überlebenden gehört, begründet in ihren Augen die Pflicht, das Geschehene niederzuschreiben.

Bibliothek der
Erinnerung

Band 1

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